{"id":24468,"date":"2017-05-17T01:24:04","date_gmt":"2017-05-16T23:24:04","guid":{"rendered":"http:\/\/mp.aleph-consult.de\/?p=24468"},"modified":"2020-06-22T13:04:19","modified_gmt":"2020-06-22T11:04:19","slug":"das-sind-gewaltige-dimensionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mp.aleph-consult.de\/en\/das-sind-gewaltige-dimensionen\/","title":{"rendered":"\u201eDas sind gewaltige Dimensionen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-24472 alignleft\" src=\"http:\/\/mp.aleph-consult.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Journal-1-2014-Wensing.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"239\" srcset=\"https:\/\/mp.aleph-consult.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Journal-1-2014-Wensing.jpg 398w, https:\/\/mp.aleph-consult.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Journal-1-2014-Wensing-300x217.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/>Der M\u00fcnsterl\u00e4nder Maschinenbauingenieur Jens Wensing hat im November 2012 an einer Fortbildungsreise der GIZ im Rahmen des Programms \u201eFit f\u00fcr das Chinagesch\u00e4ft\u201c teilgenommen. W\u00e4hrend des China-Besuchs schloss er einen Vertrag mit einem chinesischen Partner, inzwischen schickt er seine Anlagen an Automobilzulieferer im Reich der Mitte.<!--more--> Im Gespr\u00e4ch mit dem Wirtschaftsjournalisten David Selbach r\u00e4t Wensing jedem Mittelst\u00e4ndler, der sich f\u00fcr China interessiert, an dem Programm teilzunehmen.<\/p>\n<p><strong>Herr Wensing, ist man heute tats\u00e4chlich auch als kleiner Mittelst\u00e4ndler aus dem M\u00fcnsterland weltweit aktiv?<br \/>\nJens Wensing:<\/strong>&nbsp;Ja, nat\u00fcrlich. Wir verkaufen unsere Maschinen zum Beispiel nach Polen, Irland und England, inzwischen eben auch nach China. Unser Exportgesch\u00e4ft w\u00e4chst um rund zehn Prozent pro Jahr.<\/p>\n<p><strong>Wie kommen Sie an Auslandsauftr\u00e4ge?<\/strong><br \/>\nFast immer gehen die Kunden von sich aus auf uns zu, wir liefern dann die Maschine nach ihren individuellen W\u00fcnschen. Werbung machen wir nicht \u2013 nur in China haben wir inzwischen einen eigenen Vertriebspartner.<\/p>\n<p><strong>Den Sie im Rahmen des Programms \u201eFit f\u00fcr das Chinagesch\u00e4ft\u201c gefunden haben?<\/strong><br \/>\nWir standen zwar schon in Kontakt mit einem Agenten vor Ort. Aber ich konnte die Zeit im Land nutzen, um gemeinsam mit ihm den Interessenten zu besuchen. Es ist etwas ganz anderes, pers\u00f6nlich im Land zu sein und den Menschen zu begegnen. Und ich wusste durch die Reise-Vorbereitung viel besser, worauf ich im Umgang mit potentiellen Gesch\u00e4ftspartnern achten muss. In dem zweit\u00e4gigen interkulturellen Training vor der Reise habe ich ziemlich viel gelernt.<\/p>\n<p><strong>Was denn zum Beispiel?<\/strong><br \/>\nWie man eine Visitenkarte korrekt mit beiden H\u00e4nden \u00fcberreicht. Dass man die Hierarchien in chinesischen Firmen beachten und respektieren sollte. Oder ganz einfach, auf welche Weise man sich beim Gesch\u00e4ftsessen gegenseitig zuprostet. Als ich dann bei meinem heutigen Vertriebspartner sa\u00df \u2013 mir gegen\u00fcber zw\u00f6lf Leute \u2013 da wusste ich, dass es in China \u00fcblich ist, dass m\u00f6glichst viele Unternehmensvertreter an solchen Gespr\u00e4chen teilnehmen. Um mitzuh\u00f6ren, aber auch um zu demonstrieren, wie bedeutend der potentielle Gesch\u00e4ftspartner ist.<\/p>\n<p><strong>Was ist aus dem Kontakt geworden?<\/strong><br \/>\nWir haben gleich vor Ort einen Abschluss gemacht, heute vertreibt der Partner unsere Streckbiege-Maschinen exklusiv von Peking aus. Wir haben schon mehrere Anlagen an gro\u00dfe Automobilzulieferer verkauft. Insgesamt haben wir mittlerweile Auftr\u00e4ge im Wert von 4,3 Mio. Euro aus China. Anlagen f\u00fcr 1,5 Mio. Euro sind schon ausgeliefert, der Rest wird noch gebaut.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall. Ich w\u00fcrde jedem, der sich f\u00fcr den Markt interessiert, empfehlen, an einer solchen Fortbildungsreise teilzunehmen. Wir haben viele spannende Unternehmen besichtigt, und eine Menge gesehen. Allein, dass man in China eine Stunde lang durch Werkshallen l\u00e4uft, und die h\u00f6ren einfach nicht auf! Das sind gewaltige Dimensionen, die man sich hierzulande \u00fcberhaupt nicht vorstellen kann. Da bekommt man erst ein Gef\u00fchl f\u00fcr diesen riesigen Markt.<\/p>\n<p><strong>Wollen Sie k\u00fcnftig noch mehr Auslandsm\u00e4rkte auf diese Weise erschlie\u00dfen?<\/strong><br \/>\nErst einmal sind wir froh, dass wir einen passenden Partner in China gefunden haben. Das ist f\u00fcr unseren Betrieb bis auf weiteres mehr als genug.<\/p>\n<p><strong>G\u00fcnther Wensing GmbH &#038; Co. KG, Stadtlohn<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-24470 alignright\" src=\"http:\/\/mp.aleph-consult.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Journal-1-2014-WensingAnlage-1.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/mp.aleph-consult.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Journal-1-2014-WensingAnlage-1.jpg 1177w, https:\/\/mp.aleph-consult.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Journal-1-2014-WensingAnlage-1-300x202.jpg 300w, https:\/\/mp.aleph-consult.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Journal-1-2014-WensingAnlage-1-1024x689.jpg 1024w, https:\/\/mp.aleph-consult.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Journal-1-2014-WensingAnlage-1-768x517.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/>Am Anfang stand ein patentierter Flaschen\u00f6ffner, mit dem Firmengr\u00fcnder G\u00fcnther Wensing alle Flaschen eines Bierkastens auf einmal \u00f6ffnen konnte. Sp\u00e4ter verlegte sich der T\u00fcftler aus dem M\u00fcnsterland auf Sondermaschinen. Inzwischen f\u00fchrt sein Sohn Jens (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer), Hans-Gerd Heming (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer) und Dieter Dasbeck (Gesellschafter) den Betrieb. 70 Mitarbeiter bauen 20 bis 40 Maschinen pro Jahr. Es sind vor allem Anlagen zur Metallbearbeitung, die in der Produktion von Karosserieteilen in der Autoindustrie gebraucht werden. Das Unternehmen w\u00e4chst: 2014 hat Wensing 8,5 Mio. Euro Umsatz geplant, jedes Jahr legt der Mittelst\u00e4ndler um bis zu 20 Prozent zu.<\/p>\n<p><strong><em>Erschienen in:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/mp.aleph-consult.de\/publications\/journal\/\">Journal \u2013 Ausgabe 4 (2014)<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/mp.aleph-consult.de\/publications\/journal\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-24469\" src=\"http:\/\/mp.aleph-consult.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Journal-1-2014-de.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"210\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der M\u00fcnsterl\u00e4nder Maschinenbauingenieur Jens Wensing hat im November 2012 an einer Fortbildungsreise der GIZ im Rahmen des Programms \u201eFit f\u00fcr das Chinagesch\u00e4ft\u201c teilgenommen. 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